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Dennis Weber, Feinwerkmechanikermeister

Weber, Dennis

„Die Dozenten haben ein Wahnsinnswissen und waren immer für uns da.“

Stolz präsentiert Dennis Weber seine Meisterarbeit im Foyer der Gewerbe Akademie Freiburg. Er ist einer von 32 Meistern der Feinwerkmechanik, die gerade ihre Zeugnisse erhalten haben. Seit November hat Weber an dem Meisterwerk getüftelt.

Der junge Meister blickt zurück auf harte Monate des Lernens mit Klausuren sowie der Vorbereitung der Meisterarbeit. Dennis Weber hat sich für die Vollzeit-Variante entschieden. Damit hat er nach acht Monaten den Teil eins und zwei der Meisterprüfung abgeschlossen. Die Teile drei und vier hat er in den vorherigen Jahren erfolgreich absolviert. In der Firma Rheintacho Messtechnik ist er nun Abteilungsleiter und hat damit den Aufstieg bereits vollzogen. Seine Firma hat ihn auf dem Weg zum Meister finanziell unterstützt. Darüber freut er sich sehr, denn manche der Kollegen mussten tief in den eigenen Geldbeutel greifen, um die Meisterfortbildung zu machen.

Rückblickend auf sein Meisterstück fällt ihm der Tag der Aufgabenstellung ein. Da lagen auf dem Tisch nur zwei kleine PE-Rohre, ein Schweißspiegel sowie die Aufgabenstellung, diese Rohre mittels einer SPS-Steuerung zu verschweißen. „Es sollte ein teilautomatisierter Apparat sein.“  In der sogenannten Skizzenprüfung hat Weber dann dargestellt, wie er sich die praktische Umsetzung vorstellt. Dazu hat er alles auf einen A 3- Bogen skizziert. Später hat er alle Konstruktionspläne mit der CAD-Software auf Papier gebracht.

Bis April mussten alle Zeichnungen fertig sein. Da musste auch nach Feierabend gearbeitet werden, schildert der junge Meister. Es hieß Unterrichtsstoff aufarbeiten und weiter an der Meisterarbeit zu werkeln. Zusätzlich hatte er eine Arbeitsplanung vorzubereiten. Das hieß auch zu benennen, an welchen Maschinen was gemacht wird, Drehen, Fräsen mit CNC oder konventionell. Ebenso war eine Kalkulation zu erstellen und eine Stückliste anzulegen. Gefertigt hat er die Einzelteile in seiner Firma sowie in der Gewerbe Akademie. „Hier in der Gewerbe Akademie haben wir Fünf-Achs-Fräszentren.“  Am Ende des Prüfungsmarathons stand das Kundengespräch vor dem Prüfungsausschuss.

Dennis Weber war von Anfang an von der Gewerbe Akademie als die richtige Bildungseinrichtung überzeugt. „Die Dozenten haben ein Wahnsinnswissen und waren immer für uns da“, lobt er die Ausbildungsmeister Florian Schneider und Markus Schuler. Der Meister ist bei Rheintacho Messtechnik unter anderem für die Kapazitätsplanung und Mitarbeiterführung im Vorrichtungsbau und Serienfertigung zuständig. Er bildet außerdem Lehrlinge aus. „Man muss an die Zukunft denken. Das Lernen hört nicht auf,“ weiß er. Denn auf dem Vormarsch sind Roboter und künstliche Intelligenz.

Mit der Meisterprüfung haben die Meister außerdem den Zugang zur Hochschule erlangt. Zunächst aber will er seine Familie genießen. Schließlich hat er sie viele Monate entbehrt, um sich ganz dem Lernen zu widmen.

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